Bildergalerie – SH2-155
Objekt
SH2-155 Widefield
Koordinaten
RA: 22:54:00
DEC: 62:43:00
Winkel: 0°
Aufnahmedatum
August 2024
Aufnahmeort
Bayern / Deutschland
Entfernung
2.400 Lj.
Durchmesser
70 Lj.
Belichtung
Kamera
Filter
Anzahl Subs
Einzelbelichtung
Gesamtzeit
Gain
Offset
Temperatur
QHY268C
Optolong
L-Pro
163
150 s
6:47 h
56
10
-10°C
QHY268C
Optolong
L-Ultimate
64
300 s
6:00 h
56
10
-10°C
QHY268C
Altair
SO
56
300 s
4:00 h
56
10
-10°C
Gesamt
16:47 h
Teleskop
Askar FMA180Pro
Montierung
Skywatcher AZ-EQ6 GT auf TS Tri-Pier Säulenstativ
Korrektor
0.8 Reducer
Guiding
QHY678M mit Pegasusastro OAG
Zusatzgeräte
ZWI Mini Filterwheel
ZWO EAF
Software
Adobe Photoshop
Astronomy Tools Actions
AstroPixelProcessor
Topaz DeNoise AI
StarXTerminator
N.I.N.A.
kurze Beschreibung
Sh2-155 (andere Namen: Sharpless 155, kurz S155, oder Caldwell 9, kurz C9) ist ein diffuser Nebel im Sternbild Kepheus. Wegen seiner „ausgehöhlten“ Form ist er weithin als Höhlennebel (englisch: Cave Nebula) bekannt, obwohl dieser Name früher für Ced 201 verwendet wurde, einen anderen Nebel im Sternbild Kepheus. Sh2-155 ist ein ionisiertes H-II-Gebiet mit anhaltender Sternentstehung und einer geschätzten Entfernung von 725 Parsec (2.400 Lichtjahren) zur Erde. Obwohl Sh2-155 bei der Beobachtung relativ schwach sichtbar ist, kann ein Teil seiner Struktur, besonders der „Höhlenmund“, durch ein mittelgroßes Teleskop unter dunklem Himmel visuell erkannt werden.
Sh2-155 wurde erstmals 1959 in der erweiterten zweiten Auflage des Sharpless-Katalogs als galaktischer Emissionsnebel erwähnt und ist Teil der viel größeren Cep-OB3-Assoziation. Dies ist ein Verbund heißer junger Sterne, die mit ihren Photonen das Gas des Nebels zum Leuchten bringen. Der ROSAT-Satellit wies im Sternenverbund etwa 40 Röntgenquellen nach, mehrheitlich T-Tauri-Sterne.
Sh2-155 liegt am Rande der Kepheus-B-Wolke (Teil der Kepheus-Molekülwolke). Es wird vermutet, dass die Strahlung des heißen O-Sterns HD 217086 die Region komprimiert und die Bildung einer neuen Generation von Sternen auslöst. Eine Untersuchung der jungen stellaren Objekte der Region durch das Chandra-Röntgenobservatorium und das Spitzer-Weltraumteleskop zeigte, dass der im Nordwesten des Höhlennebels eingebettete Sternhaufen Cep OB3b aus etwa 2000 Sternen besteht.
Quelle: Wikipedia
