Bildergalerie – M27 (Hantelnebel)
Objekt
M27
Koordinaten
RA: 19:59:38/
DEC: 22:43:44
Winkel: 0°
Aufnahmedatum
April 2026
Aufnahmeort
Bayern / Deutschland
Entfernung
1.300 Lj.
Durchmesser
n/a
Belichtung
Kamera
Filter
Anzahl Subs
Einzelbelichtung
Gesamtzeit
Gain
Offset
Temperatur
TS585C
Optolong
RGB
99
150 s
4:07 h
100
550
-10°C
TS585C
SVBony
SV220 (H+O)
356
150 s
14:50 h
100
550
-10°C
Gesamt
18:57h
Teleskop
TS Photon 8″ Newton mit Karbontubus und Baader Steeltrack OAZ incl. ClickLock
Montierung
Skywatcher AZ-EQ6 GT auf TS Tri-Pier Säulenstativ
Korrektor
APM Barlow 1,5x
Guiding
PDH2 mit ASI183MC
Zusatzgeräte
ZWO Mini FW
PegasusAstro Cube3 Focuser
Software
Adobe Photoshop
Astronomy Tools Actions
AstroPixelProcessor
Topaz DeNoise AI
StarXTerminator
N.I.N.A.
kurze Beschreibung
Der Hantelnebel (auch als Messier 27 oder NGC 6853 bezeichnet, aus dem Englischen auch Dumbbell-Nebel) ist ein rund 1300 Lichtjahre entfernter, 7,5 mag heller planetarischer Nebel im Sternbild Fuchs. Der Nebel ist vor ungefähr 10.000 Jahren aus der von einem Roten Riesenstern in seiner Endphase abgestoßenen Hülle entstanden und dehnt sich mit einer Geschwindigkeit von circa 30 km/s aus. Der Kern des Riesensterns ist dabei als über 100.000 Kelvin heißer Weißer Zwerg von 14 mag Helligkeit im Zentrum des Nebels verblieben.
Typisch für planetarische Nebel strahlt der Zentralstern aufgrund seiner hohen Temperatur überwiegend unsichtbar im Ultraviolett- und im Röntgenbereich, ionisiert jedoch mit dieser energiereichen Strahlung die Atome des Nebels und regt sie so zum Leuchten an. In diesem Nebel ist dabei eine Struktur mit der 100-fachen Helligkeit der Sonne und einer Winkelausdehnung von 8,0 × 5,7 Bogenminuten entstanden, die, mit kleineren Teleskopen beobachtet, namensprägend einer Hantel ähnelt. Umgeben wird sie von einer schwächer leuchtenden äußeren Hülle von 15 Bogenminuten Durchmesser.
Der Nebel wurde im Jahr 1764 von Charles Messier entdeckt und erregte bald wegen seiner eigentümlichen Gestalt wissenschaftliches Interesse. Anfang des 20. Jahrhunderts erkannte man, dass es sich um einen planetarischen Nebel handelt und Messier damit den ersten Nebel dieses Typs entdeckt hatte. Er ist am Firmament nach Sh2-216 und dem Helixnebel einer der nächstgelegenen, am größten und am hellsten erscheinenden planetarischen Nebel und so auch weiterhin Gegenstand vieler wissenschaftlicher und amateurastronomischer Beobachtungen.
Quelle: Wikipedia
