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Widefield Fotografie mit möglichst kleiner Brennweite, schneller Optik und großen Kamerasensoren hat seinen Reiz. Man sieht damit nicht nur „den einen Nebel“ sondern alles war drum herum auch noch los ist. Von Staubwolken bis hin zu Nebelclustern und Sternhaufen. Meines Erachtens äußerst reizvoll.
Angefangen habe ich mit dem FMA180 von Askar, eine Optik die mit „nahezu farbrein“ beworben wird. Die technischen Daten haben sich gut gelesen, von einem Spotdiagramm und dessen Interpretation hatte ich damals allerdings keine Ahnung. Ich habe mir dazu noch den Autofokus von Deepskydad mit einem ZWO EAF geholt und mit einer QHY294C betrieben. Jedoch war ich mit der Qualität der Bilder nicht zufrieden. Der Autofokus hat auf „grün“ fokussiert. Dabei war „rot“ dann so weit vom Fokus weg, dass das eher Donuts als Sterne waren.
Unten sieht man von links nach rechts blau – grün – rot.

 

 

Das Diagram zeigt eine deutliche Abweichung bei rot gegenüber grün/blau, was sich oben im rechten Bild deutlich widerspiegelt.

Zuerst dachte ich, dass ein Defekt am FMA180 vorliegt und habe den Händler kontaktiert. Dieser hat mir zuerst bestätigt, dass das ein Grund für einen Austausch ist. Doch selbst beim Neuen FMA180 war das Problem das selbe. Als ich das wieder beim Händler reklamiert, hieß es nun, dass der APO halt nur „nahezu farbrein“ ist und die Abbildungsqualität so ist wie sie ist. Also mit Farbkameras völlig unbrauchbar. Bei Monokameras wäre das ja kein Problem, da man ja jeden Filter einzeln fokussieren kann.

Ich habe mir dann das Diagramm beim FMA180Pro angeschaut und gesehen, dass der nicht nur ein aufgepimpter 180er ist, sondern tatsächlich eine völlig andere Entwicklung ist. Der Händler war kulant, hat den 180er zurück genommen und gegen den Aufpreis in einen 180Pro getauscht. Seitdem kann ich wieder problemlos mit OSC Kameras arbeiten. Die Qualität der Optik ist hervorragend, der Flattener macht seine Aufgabe sehr gut, runde Sterne bis in die Ecken (habe einen IMX571 APS-C Color Sensor dran hängen) bei einem Öffnungsverhältnis von f/4.4.

Den Aufpreis von ca. 100€ gegenüber dem FMA180 kann ich absolut empfehlen, der APO ist sein Geld wert.

Hier das Diagramm des FMA180Pro

Hier zwei Bilder die mit dem FMA180Pro zusammen mit einer Explore Scientific 26MP gemacht wurden. Filter waren der Optolong L-Pro sowie der Optolong L-Ultimate. Aufgeblähte Sterne in einem Farbbereich sind damit Geschichte.

Von WS65

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